Törn 2011-Teil 2 - Kroatienfreund

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Törn 2011-Teil 2


9. Tag = Dienstag 9. August
,
Auslaufen bereits um 5:25 in der Morgendämmerung
.
Wir wollen uns in Pirovac oberhalb Murter wieder mit Gerd treffen, der uns jedoch bereits 15 Min. später anruft und uns vor der Bura warnt, die bei ihm schon 30 kt hat.
Wir fahren noch ein Stück weiter, um uns dann aber doch in die Bucht Sicenica unterhalb von Rogoznica zu verdrücken, als es auch hier draussen ungemütlich wird .
Wir gehen vor Anker und frühstücken gemütlich. Gegen 8:30 wird es bereits wieder ruhiger, wir warten jedoch noch ab.

Gegen 11:00 wird es ungemütlich, etwa 3
0m vor uns machen zwei Italiener mit ihren 40’ Booten Ankermanöver, völlig rücksichtslos und ohne darauf zu achten, wo unser Anker liegt.
Meine Proteste quittieren sie nur mit Gelächter und „Bunga-bunga“ Rufen. Sie legen sich auf Päckchen und schmeissen dabei beide Anker – natürlich übereinander, sodass ein wildes
manövrieren folgt. Wir nutzen die Gelegenheit, lichten Anker und weichen der Gewalt. Eigentlich wollen wir nach Murter, aber bereits kurz nach Rogoznica erwischen uns heftige Buraböen.
Wir fahren daraufhin  in die Marina Kremik und sind über den freundlichen Empfang überrascht. Am Steg 6 können wir in einer hinteren Box festmachen und liegen sicher.
Nachmittags flaut der Wind ab, aber Abends pfeift die Bura wieder durch die Masten der Segler.

Marina Kremik
Windy in der Box


10. Tag = Mittwoch, 10. August

Bereits am frühen Morgen bläst schon wieder die Bura, sodass nach Studium des Seewetterberichtes auch
heute nicht an eine Weiterfahrt mit dem Boot zu denken ist. Böen bis 45kt sind dann doch etwas zu viel.
Um 9:30 lassen wir uns mit dem Shuttlebus der Marina (20 Kn hin und zurück) nach Primosten fahren und
machen dort einen eingehenden Stadtrundgang. Dabei können wir die hohen Wellen sehr gut
beobachten.
Sobald die Sonne hinter dem Hügel verschwunden ist, wird es bei anhaltendem Starkwind recht frisch.


Wie vereinbart holte uns der Shuttlebus pünklich wieder an vereinbarter Stelle ab und brachte uns zurück
in die Marina.

Aussicht aus dem Bus
Die Marina Kremik von der Hauptstraße aus
Ausspannen ist angesagt ....
Die verstellbaren Boxen der Marina Kremik - eine tolle Einrichtung.


11. Tag = Donnerstag, 11. August

Kurz nach Sonnenaufgang verlassen wir bereits die Marina Richtung Pasman. Vor Vrgada wieder das alte
Spiel mit heftigem Nordwestwind. Wir kämpfen uns weiter und treffen uns dort wieder mit Gerd und Brigitte
in einer ruhigen Bucht. Unterwegs hat uns eine heftige Welle von vorne erwischt und bei offenen Fenstern
konnte sie nahezu ungehindert vorne hereinspritzen – alle Polster und Klamotten vorne drin wurden nass.
Zum Glück  konnten wir uns auf dem Boot von Gerd ausbreiten und die Sachen in der Sonne trocknen.
In der gleichen Bucht trafen wir mit Foris zusammen und vereinbarten für Abends ein kleines Treffen in Kukljica.
Gegen 17:30 fuhren wir dann mit 2 Booten Richtung Durchfahrt Ugljan-Pasman und liefen dann gemeinsam
in Kukljica auf der Insel Ugljan ein.
Ein netter und harmonischer Abend mit gemeinsamen Essen und anschließendem Eisschlürfen folgte.

Hafen von Kukljica
Hafen von Kukljica
Das pinkfarbene Gebäude ist kein ..... , sondern das Restaurant Stari Mlin, wo wir sehr gut gegessen haben !
Abend im Hafen Kukljica
Vera, Fred und Gabi
Leckeres Abendessen im Stari Mlin in Kukljica



12. Tag = Freitag, 12. August

Bereits um 6:30 auslaufen aus Kuklj
ica Richtung Nordwest, zunächst bis zur Tankstelle Preko, die uns an diesem Tag wohl  gesinnt ist und sich ohne Wellen zeigt.
Selbst die einlaufende Fähre erzeugt keine Wellen. Danach geht es schnurstracks weiter bis zur Durchfahrt Molat / Ist – dort an die Boje und es gibt erst mal ein ausgiebiges Frühstück.
Danach geht es weiter,  wegen des aufkommenden Nordwestwindes
fahren wir zwischen Silba und Olib durch und weiter bis zu der Sandbucht im SO von Ilovik.
Zunächst ist es dort relativ ruhig bis gegen 13:30 die "Invasion von der Wega" kommt in Form von etwa 5-6 Ribs mit der mir so sehr lieben Bunga-Bunga Flagge.
Um dem Gegröle und der lauten Musik zu entfliehen lichten wir den Anker und fahren in Richtung Mali Losinj weiter.



Der Stadthafen von Mali Losinj .....

....... es war ja bereits durch alle einschlägigen Foren gegangen, aber wenn man dann vor Ort ist erscheint es unglaublich, dass bis auf den Wellenbrecher am Hafeneingang und einen einzigen Steg für ortsansässige Fischer alle Touristenstege entfernt worden sind !!
Wir lagen etwa eine Stunde auf der Hafenseite, wo normalerweise die Ausflugsboote auf ihre Gäste warten und beobachteten viele einlaufenden Boote, die ungläubig nach den Bootsstegen Ausschau hielten.

Ob die Stadt Mali Losinj und die  in diesen Streit involvierten Personen überhaupt wissen, was sie ihrer Stadt angetan haben ??
Nicht nur der finanzielle, sondern auch der Verlust an Ansehen werden einen nachhaltigen Schaden anrichten.


Nach einem Kaffee und einem kleinen Einkauf verließen wir also wieder Mali Losinj und fuhren zwischen der Insel Losinj und den Srakane-Inseln hindurch und dann die Ostseite von Unije hinauf.
In der ruhigen Bucht Vognisca warfen wir letztmals auf diesem Sommertörn den Anker zur Übernachtung.

Ein neugieriger Beobachter
Eine lautlose, windstille Nacht ....


13. Tag = Samstag, 13. August

Nach einem ausgiebigen Frühstück und der Begutachtung der aktuellen Wetterlage auf unserem Netbook verließen wir die Bucht und fuhren um die Nordspitze von Unije herum direkt Kurs auf Medulin.
Gegen Mittag liefen wir dann dort nach einem wunderschönen und erlebnisreichen Törn ein.

Unsere Windy hat sich brav und wacker gehalten ohne jegliches Murren.

 
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