Törn 2013-Teil 2 - Kroatienfreund

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Törn 2013-Teil 2

Die Brücke
Ententeichwasser ....
 


Nach der Brückendurchfahrt herrlich glattes Wasser.
Nachdem wir unsere Freunde eingeholt hatten dümpelten wir ganz gemütlich in Richtung Wasserfall,
auf Winnetous Spuren ......


Blick in den Gebirgs-Nationalpark Paklenica
Die Mini-Loreley
Wir nähern uns dem Ziel
Das Ziel unseres Törns !


Nach gemütlicher Fahrt sind wir am Ziel unseres Törns angekommen. Ich warf kurz vor dem
Wasserfall den Anker und Manfred und Jochen gingen auf Päckchen.
Wir waren etwa um 9:30 angekommen und es war so herrlich ruhig, denn außer uns war niemand da.


Blick vom Wasserfall auf unsere Boote
Tina und Gabi beim fachsimpeln
Aber auch die Herren hatten einiges zu tratschen


Am Ufer steht noch eine alte, ausgediente Mühle. Die Gußrohre und Absperrarmaturen
sind zum Teil noch erhalten, man muß aufpassen, dass man sich nicht verletzt wenn man
auf dieser Seite zum Wasserfall hochklettert


Wir hatten ja im Vorfeld gedacht, dass das Flußwasser doch richtig "kalt" sein würde,
waren dann aber angenehm überrascht, dass die Wassertemperatur kaum spürbar hinter
der in der Adria zurück blieb.

Die Springer des Zrmanja Wasserfalls
Gabi und ich wollten nicht runterspringen und marschierten zurück


Das Jungvolk konnte sich am Wasserfall richtig austoben.
Gegen Mittag wurde es dann etwas ungemütlich, denn es kamen eine Armada
von Gummibooten mit seltsamen Flaggen und mit der Ruhe war es vorbei.
So entschlossen wir uns zurück zu fahren, denn wir hatten ja noch für die Heimfahrt
ein Zwischenziel besprochen.

 
Obrovac flußabwärts
Es geht in den Zrmanja Canjon
Aus dem Canyon hinaus ins ......
...... Novigradsko More
Wieder auf die Maslenica Brücke zu


Auf dem gleichen Weg zurück unter der Brücke, die das Festland und die Insel Pag miteinander verbindet.
Dann um die Landzungen der Südspitze Pag's herum zur Einfahrt nach Nin.
Vor unserem Urlaub hatte ich in unserem Boote-Forum nach Erfahrungen bezüglich dieser Einfahrt gefragt
und ein richtiger Witzbold schrieb, das sei problemlos und er habe im Hafen von Nin schon Segelboote gesehen.
Wenn das ein ==> McGregor war ist das noch glaubhaft, aber ein normales Segelboot kommt in diesen
Hafen auf keinen Fall hinein.
Bereit ein ganzes Stück vor dieser Einfahrt liegt eine breite Sandbank Jochen und Manfred "tasteten" sich
regelrecht darüber hinweg und ich fuhr langsamst hinterher, den Z-Antrieb hochgetrimmt dass die beiden
Props gerade noch knapp unter der Wasseroberfläche waren. Mein Echolot spielte verrückt - der Alarm ließ
sich nicht abstellen. Die Einfahrt selbst war dann durch eine Bojengasse gekennzeichnet, aber das Wasser
war genauso flach wie über der Sandbank. Turis machten sich dort den Spaß hin und her durch die
Einfahrtgasse zu laufen, was für uns garnicht lustig war, denn so mussten wir nicht nur immer wieder
rausschauen zum Grund, sondern daneben auch noch auf "Wanderer" bzw. sogar Kinder achten.

Ein einziger, langer Bootssteg war zu sehen, jedoch war kurz davor bereits Seegras ganz knapp unter der
Wasser Oberfläche zu erkennen. Demnach war es dort noch flacher als in der Einfahrt. Jochen bzw. Manfreds
Sohn Paul stiegen aus und schoben die Boote zum festmachen an den Steg.
Ich selbst wusste nicht was ich machen sollte und wartete einfach mal ab. Das Glück war mir dann hold, da
ein am Stegkopf liegendes Schlauchboot gerade wegfuhr und ich diesen Platz belegen konnte.

Danach setzten wir uns alle in das Kaffee am Stegende unter die Sonnenschirme und genossen zuerst einmal
ein kühles Bierchen, mißtrauisch beäugt von einem gefährlichen Raubtier ....


Werwolf oder Kampfhund ?


Gut erfrischt machten wir uns auf Erkundungsgang in ==> Nin

Die schauen alle so traurig .....


Irgendwann hat uns der Hunger übermannt und wir waren sehr gut essen.
Danach ging dann der Stadtbummel im Dunkeln weiter

Abendstimmung
Ein paar Geschenke für zuhause .....
Paul amüsiert sich dabei
Warten auf die Damen ....
Stadttor


Die ==> Heilig Kreuz Kirche bei Nacht und rundum Reste römischer Kultur.

Romanischer Tempel


Ein herrlicher Tag ging zu Ende und man saß noch in dem kleinen Kaffee am Bootssteg
eine Zeitlang zusammen.
Die Boote von Manfred und Jochen lagen über Nacht wegen des noch niedrigeren
Wasserstandes auf Grund - so konnten alle ruhig schlafen. Unser Platz am Stegkopf
war ebenfalls sehr ruhig.

Früh am nächsten Morgen kontrollierte ich den Ölstand unseres Bootsmotors und
spannte bei dieser Gelegenheit den etwas lose sitzenden Keilriemen nach -  auch das gehört
zu einem Bootstörn.
Danach machten wir uns auf den Weg zum nächsten Zwischenstopp - dem Sandstrand an der
Südspitze von Olib. (WP OL7 )
Davor aber nochmals der blanke Horror bei der Ausfahr aus Nin.


Blick zurück
Ein letzter Blick nach Nin


Man traf sich dann in der herrlichen Sandbucht nochmal zu einem ausgiebigen Bad
und allerlei Spielchen.
Gegen 14 Uhr verabschiedeten wir uns von unseren Freunden und fuhren gemächlich
zwischen den Inseln Olib und Silba Richtung Ilovik - dann weiter auf der Ostseite der
Insel Losinj hinauf zur Bootstankstelle Nerezine, wo wir ein letztes Mal voll bunkerten.

Nun hieß es, die Öffnung der Drehbrücke in Osor abzuwarten. Wir legten dort an und
Gabi wollte etwas essbares einkaufen gehen, aber leider waren alle Läden um diese Zeit
geschlossen.
Um 17:00 Uhr (fast pünktlich) öffnete die Brücke und wir fuhren um die Nordspitze von
Losinj herum in die Bucht Vognisca auf der Ostseite der Insel Unije, um dort noch zu bleiben.
Diese Bucht ist allseits geschützt und bietet bei allen möglichen Winden guten Schutz.
Ausserdem ist sie herrlich ruhig.
Gegen Abend kam ein Charter-Katamaran und wollte in unmittelbarer Nähe von uns ankern.
Wir traten mit dem (den) Skipper (n) in Rufkontakt und machten sie auf den notwendigen
Schwojkreis und eine damit möglicherweise verbundenen Kollision aufmerksam. Sie waren
auch einsichtig und entfernten sich ein Stück. Allerdings dauerte es dann 55 Minuten, bis
der Anker endlich richtig saß. Es mag böse klingen, aber wir schauten interessiert und amüsiert
zu.
Jeder hat schließlich einmal angefangen .....




Chartercrew beim Ankern
 


Am Dienstag Morgen wollten wir dann eigentlich gemütlich über den Kvarner nach
Medulin zurück fahren, aber "draußen" war mal wieder die Bora los, wie uns
der ==> Aladin und ein Telefonanruf bei Jochen verhießen.
Erst am Donnerstag war der Kvarner mit uns gnädig.
Wir nahmen Abschied von den frei lebenden Ziegen am Ufer und fuhren ereignislos
zurück in unser kroatisches Urlaubsdomizil Medulin.
Leider war es uns auf diesem Törn nicht vergönnt, Delfine zu sehen ....

Ein sehr schöner und erlebnisreicher Törn mit Freunden war zu Ende.
Nächstes Jahr werden wir mit anderen Zwischenstationen noch einmal nach Obrovac fahren.




Wild lebende Ziegen auf Unije
 
 
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